
Guterres reist nach Bischkek, während Kirgisistan und UN engere Beziehungen versprechen
Im Vorfeld des SCO-Gipfels traf Außenminister Jeenbek Kulubaev mit dem UN-Chef zusammen, um über die Entwicklung der Bergregionen, Klimaziele und regionale Sicherheit zu sprechen.

Der kirgisische Außenminister Jeenbek Kulubaev traf sich mit UN-Generalsekretär António Guterres, um internationale und regionale Fragen sowie Wege zur Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen der zentralasiatischen Nation und den Vereinten Nationen zu besprechen.
Das Treffen, das vom kirgisischen Außenministerium angekündigt wurde, behandelte bekanntes Terrain für zwei Verbündete, die eng an Entwicklungszielen und Sicherheitsfragen zusammengearbeitet haben. Kulubaev betonte die Rolle der UN als wichtige internationale Plattform zur Förderung von Frieden, nachhaltiger Entwicklung und Multilateralismus – eine Sprache, die Diplomaten verwenden, wenn sie starke Unterstützung signalisieren wollen, ohne neue Versprechen abzugeben.
Beide Seiten hoben das hohe Niveau der Zusammenarbeit zwischen Kirgisistan und dem UN-System hervor. Spezifische Bereiche der Zusammenarbeit umfassen die Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung, die Förderung der Klimaagenda, die nachhaltige Entwicklung in Bergregionen – eine besondere Priorität für das bergige Land – und die Stärkung der regionalen Sicherheit.
Das konkretste Ergebnis des Treffens war logistischer Natur. Die Parteien erörterten Guterres' bevorstehenden Besuch in Bischkek, wo er am Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit teilnehmen wird. Der UN-Generalsekretär erklärte, er freue sich, die Einladung des kirgisischen Präsidenten zur Teilnahme an der Veranstaltung anzunehmen.
Für ein kleines, binnenländisches Land, das an China, Kasachstan, Tadschikistan und Usbekistan grenzt, ist die Beherbergung eines UN-Chefs so etwas wie ein diplomatischer Preis. Es signalisiert, dass die internationale Gemeinschaft Bischkek ernst nimmt – nicht nur als ehemalige Sowjetrepublik, sondern als Akteur in regionaler Sicherheit und nachhaltiger Entwicklung.
Die beiden Seiten bestätigten ihr gegenseitiges Interesse, ihre Partnerschaft weiter zu stärken und die aktive Interaktion auf internationalen Plattformen fortzusetzen. Das ist diplomatischer Code für: Wir werden weiter reden, weiter kooperieren und uns weiterhin auf den Treffen der jeweils anderen blicken lassen.
Vorerst plant Guterres seine Reise nach Bischkek. Kulubaev hat sich für engere Beziehungen eingesetzt. Und die Arbeit der UN an der Entwicklung der Bergregionen und der Klimaresilienz in Zentralasien geht weiter – mit oder ohne die Aufmerksamkeit der Welt. Aber zumindest für einen Tag hatte Kirgisistan einen Platz am globalen Tisch, und der UN-Chef hatte einen Grund, mehr über ein Land zu erfahren, das selten Schlagzeilen macht.
Neueste Nachrichten





