
Neun Norovirus-Fälle im Athener Krankenhaus – Doch Behörden sagen, alles sei unter Kontrolle
Das Attikon-Krankenhaus in Haidari hat umfassende Infektionsschutzprotokolle aktiviert, nachdem bei Patienten, Angehörigen und Personal Gastroenteritis festgestellt wurde. Die Symptome sind mild und selbstlimitierend.

Ein Krankenhaus im Westen Athens kämpft mit einem Norovirus-Ausbruch. Bisher wurden neun Fälle bestätigt. Die Leitung des Attikon-Krankenhauses in Haidari erklärt, die Situation sei unter Kontrolle – aber sie gehen keine Risiken ein.
Von dem Moment an, als die ersten akuten Gastroenteritis-Fälle festgestellt wurden, wurden alle vorgeschriebenen Überwachungs- und Infektionsschutzprotokolle aktiviert, heißt es in einer Erklärung der Krankenhausverwaltung und des Infektionsausschusses, dem die Professoren Sp. Pournaras und Sot. Tsiodras angehören. Das Krankenhaus hat eng mit dem Krankenhaushygieneausschuss und den zuständigen Gesundheitsbehörden zusammengearbeitet.
Noroviren sind hoch ansteckend. Sie verursachen Erbrechen, Durchfall und Magenkrämpfe. Sie verbreiten sich über kontaminierte Oberflächen, direkten Kontakt mit einer infizierten Person oder kontaminierte Lebensmittel und Wasser. Alkoholbasierte Händedesinfektionsmittel töten sie nicht wirksam ab – Seife und Wasser sind erforderlich.
Das Krankenhaus gibt an, dass die erfassten Fälle Patienten, begleitende Angehörige und medizinisches Fachpersonal betreffen. Alle haben milde, selbstlimitierende Symptome gezeigt. Derzeit gibt es keinen Hinweis auf eine ernsthafte Bedrohung der öffentlichen Gesundheit oder der Gesamtfunktion des Krankenhauses, heißt es in der Erklärung weiter.
Dennoch entspannt sich das Krankenhaus nicht. Es wurden bereits verstärkte Präventions- und Infektionsschutzmaßnahmen umgesetzt. Dazu gehören die strikte Einhaltung der Händehygiene mit Seife und Wasser, eine intensivierte Reinigung und Desinfektion von Oberflächen mit einer Bleichlösung, angemessene persönliche Schutzausrüstung bei Bedarf, die Isolation von Fällen gemäß internationalen Protokollen, die epidemiologische Überwachung von Patienten und Personal sowie Leitlinien für begleitende Angehörige und Besuchereinschränkungen.
Probenbasierte Labortests haben die Anwesenheit von Noroviren in neun Verdachtsfällen bestätigt. Die epidemiologische Untersuchung läuft noch. Das Krankenhaus arbeitet weiterhin normal und sicher, sagten die Behörden, wobei die Situation rund um die Uhr überwacht wird.
Die Erklärung weist darauf hin, dass es sich um Gastroenteritis-Fälle handelt, die mit einer Norovirus-Infektion übereinstimmen – ein Phänomen, das sowohl in Krankenhauseinheiten als auch in der internationalen Gemeinschaft häufig beobachtet wird, insbesondere aufgrund der hohen Übertragbarkeit des Virus.
Derzeit wurden neun Personen positiv getestet. Dutzende weitere werden überwacht. Das Krankenhaus fordert die Öffentlichkeit auf, nicht in Panik zu geraten. Und die Reinigungsteams schrubben jede Oberfläche mit Bleichmittel – denn bei Noroviren reicht Alkohol einfach nicht aus.
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