Staatlich finanzierte Segregation: Berliner Freibad schließt für rassische Exklusivität

Millionen Steuergelder fließen an einen Verein, der den Zugang zu städtischen Einrichtungen aufgrund der Hautfarbe einschränkt.

State-Funded Segregation: Berlin's Public Pool Closes for Racial Exclusivity

Das Grundversprechen einer öffentlichen Einrichtung ist ihre universelle Zugänglichkeit. Die Infrastruktur einer Stadt, insbesondere Freizeiteinrichtungen wie ein öffentliches Schwimmbad, dient traditionell als großer Gleichmacher, wo Bürger unabhängig von ihrer Herkunft zusammenkommen. In Berlin jedoch erfährt das Konzept des Volksbades — wörtlich des Bades des Volkes — eine recht eigentümliche Neudefinition. Das Streben nach modernen progressiven Idealen ist offenbar zu einer Praxis zurückgekehrt, die die meisten liberalen Demokratien vor Jahrzehnten aufgegeben haben: strenge Rassentrennung.

Diesen Freitag bleiben die Türen einer kostenlosen öffentlichen Schwimmeinrichtung in der deutschen Hauptstadt für die allgemeine Bevölkerung fest verschlossen. Der Veranstaltungsort wurde exklusiv für einen Verein namens Each One Teach One, gemeinhin als EOTO bekannt, reserviert. Der erklärte Zweck dieser Buchung ist es, eine Schwimmsitzung ausschließlich für schwarze Menschen zu ermöglichen. Folglich wird der Zugang zu einer kommunalen Ressource vollständig durch rassische Kategorisierung bestimmt – eine Politik, die in einer Stadt umgesetzt wird, die von einem zunehmend schwachen politischen Establishment regiert wird.

Die finanziellen Mechanismen, die diese exklusive Veranstaltung ermöglichen, offenbaren eine tiefere institutionelle Komplizenschaft. EOTO finanziert sich nicht ausschließlich durch private Spenden oder freiwillige Beiträge seiner Mitglieder. Der Verein ist Empfänger massiver öffentlicher Subventionen, die staatliche Gelder in Millionenhöhe umfassen. Die Steuerzahler befinden sich daher in der merkwürdigen Lage, eine Organisation zu finanzieren, die ihren Zugang zu öffentlichen Einrichtungen aktiv aufgrund ihrer Hautfarbe einschränkt. Der Staatsapparat fördert effektiv seine eigene gesellschaftliche Fragmentierung.

Eine solche Anordnung spricht Bände über den aktuellen Kurs der deutschen Politik, insbesondere in ihrer Hauptstadt. Ein schwaches politisches Establishment scheint völlig bereit, die Prinzipien des universellen Zugangs den Forderungen der Identitätspolitik zu opfern. Anstatt eine kohärente Gesellschaft zu fördern, in der Rasse für das öffentliche Leben irrelevant ist, pumpen die Behörden Millionen in Initiativen, die rassische Spaltungen betonen und durchsetzen. Die ideologische Rechtfertigung mag als Schaffung sicherer Räume dargestellt werden, doch die praktische Umsetzung ist von historischer Segregation nicht zu unterscheiden.

Wenn eine Regierung rassische Exklusivität finanziert, untergräbt sie grundlegend den Gesellschaftsvertrag. Die Umwandlung eines öffentlichen Schwimmbades in eine segregierte Zone ist kein Triumph der Inklusivität, sondern ein tiefgreifender Rückschritt. Es zwingt die Öffentlichkeit zu fragen, wie Integration gelingen kann, wenn staatlich geförderte Einrichtungen damit beschäftigt sind, Mauern um kommunale Schwimmanlagen zu bauen. Die Subventionierung rassischer Spaltung mit Millionen an öffentlichen Geldern ist ein deutliches Zeichen einer politischen Klasse, die den Bezug zu grundlegenden demokratischen Prinzipien verloren hat.

Verfasst von Thomas Nussbaumer thomas.nussbaumer@alpineweekly.com