Zweiter Hantavirus-Fall in Madrid bestätigt: Kreuzfahrtschiff-Passagiere bleiben unter Quarantäne

Zwölf Spanier bleiben nach dem Ausbruch auf der MV Hondius im Militärkrankenhaus unter Quarantäne; Gesundheitsministerium sieht keine erhöhte Gefahr für die Allgemeinbevölkerung.

Spaniens Gesundheitsministerium hat einen zweiten Hantavirus-Fall in der Gruppe der Spanier bestätigt, die im Gómez Ulla Zentralkrankenhaus der Verteidigung in Madrid unter Quarantäne stehen. Die Patienten wurden nach einem Ausbruch an Bord von dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius evakuiert.

Der neue positive Fall betrifft eine Person, die als enger Kontakt des ursprünglichen Ausbruchs identifiziert wurde. Diese Person befand sich bereits in Isolation und unter medizinischer Aufsicht, gemäß den Protokollen des Frühwarn- und Schnellreaktionssystems. Laut Gesundheitsbehörden wurde die Infektion bei routinemäßigen PCR-Tests festgestellt. Offizielle betonten, dass diese zweite Bestätigung kein erhöhtes Risiko für die Allgemeinbevölkerung darstellt.

Der erste positive Fall wurde bereits zuvor bestätigt. Mit diesem jüngsten Ergebnis wurden nun insgesamt zwei positive Fälle unter den spanischen Passagieren registriert, die von dem Schiff evakuriert wurden.

Die verbleibenden zwölf Spanier bleiben weiterhin im selben Krankenhaus unter Quarantäne und medizinischer Beobachtung. Das Gesundheitsministerium beabsichtigt, die aktuellen Isolationsmaßnahmen beizubehalten, bis die volle 42-Tage-Periode, die von internationalen Protokollen vorgeschrieben ist, abgeschlossen ist.

Vorläufig sind die Patienten isoliert, die Tests laufen noch, und die Zahl der Fälle liegt bei zwei. Madrids Allgemeinbevölkerung, so betonen die Behörden, kann normal atmen. Die zwölf in Quarantäne zählen derweil wahrscheinlich die Tage – alle 42 davon.

Geschrieben von Sandy van Dongen