
Ronaldo fliegt nach Spanien: Iran-Konflikt erzwingt Aussetzung von AFC-Spielen
Cristiano Ronaldos Privatjet verließ Riad in Richtung Madrid, nachdem Sicherheitsbedenken mehrere Champions-League-Spiele in der Golfregion gestoppt hatten.

Cristiano Ronaldo, die weltweite Fußballikone, reiste eilig von Saudi-Arabien nach Spanien ab, da die zunehmenden Sicherheitsrisiken, ausgelöst durch die sich verschärfende Iran-Krise, asiatische Fußballfunktionäre dazu veranlassten, mehrere hochkarätige Golf-Begegnungen zu unterbrechen.
Hier ist, was geschah: Laut Flightradar24-Daten hob Ronaldos privater Bombardier Global Express Jet am Montag kurz nach 21 Uhr Ortszeit von Riad ab, nahm Kurs über Ägypten und flog über das Mittelmeer, bevor er später in dieser Nacht in Madrid landete. Alles verlief ruhig, aber nicht ohne Grund.
Ronaldo, der derzeit die Farben von Al Nassr trägt und mit seiner Partnerin Georgina Rodríguez und ihren fünf Kindern in Riad lebt, befand sich im Zentrum dieser Unruhen.
Sein Umzug fiel mit einer offiziellen Erklärung der Asian Football Confederation zusammen: Acht Spiele der AFC Champions League Elite in der Westregion, darunter das mit Spannung erwartete Viertelfinalduell von Al-Nassr mit Al Wasl (ursprünglich für Mittwoch in Dubai angesetzt), wurden aufgrund anhaltender Sicherheitsbedenken auf Eis gelegt.
Warum also all dieses Chaos? Die Antwort liegt in den jüngsten Ereignissen, die die Region erschüttern: Eine Reihe von Raketen- und Drohnenangriffen traf die Golfstaaten nach gemeinsamen US-israelischen Angriffen, bei denen Irans Oberster Führer Ali Chamenei getötet wurde. Dann kam am frühen Dienstag ein weiterer Schock: Zwei Drohnen zielten auf das Gelände der US-Botschaft in Riad selbst. Saudi-Beamte meldeten nur geringfügige Brandschäden und keine Opfer, doch die Nerven waren angespannt.
Es ist anzumerken, dass der Fußball in großen Teilen des Golfs derzeit Störungen erlebt, während Spiele mit ostasiatischen Klubs (zumindest vorerst) wie geplant stattfinden sollen. Was Ronaldo betrifft, der in dieser Saison eine beeindruckende Bilanz von 22 Toren in 26 Spielen aufweist, so bleibt der Starstürmer bis 2027 bei Al Nassr unter Vertrag.
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